
Vom 4. bis 6. November 2026 blickt die Longevity-Community nach Brüssel: Das Eurosymposium on Healthy Ageing/Longevity bringt aktuelle Forschung und politische Gestaltung an einen Tisch. Organisiert von der Healthy Life Extension Society (HEALES), findet die Konferenz in diesem Jahr hybrid statt – eine Teilnahme ist also sowohl vor Ort im Herzen Europas als auch online möglich.
Inhaltlich stehen drei Schwerpunkte auf der Agenda. Auf der wissenschaftlichen Seite geht es tief in die neuesten Erkenntnisse zur Geweberegeneration durch Bioelektrizität und das medizinische Potenzial von Exosomen.
Für uns bei PRIMA ist aber vor allem der dritte Block von besonderer Bedeutung: der politische Diskurs. Geplant ist der direkte Austausch mit Vertretern des EU-Parlaments. Genau hier setzt unsere tägliche Arbeit an – es geht darum, die regulatorischen Rahmenbedingungen für Longevity-Therapien auf europäischer Ebene aktiv mitzugestalten, damit medizinische Durchbrüche am Ende auch bei den Menschen ankommen.
Wer sich für die Schnittstelle zwischen innovativer Wissenschaft und konkreter Politik interessiert, sollte sich diese Tage im Kalender markieren. Wir freuen uns auf den Austausch!
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Es wurde endlich offiziell! Ein wichtiger Tag für Prävention in Deutschland.
Im Bundestag hat sich derfraktionsübergreifende Parlamentskreis „Prävention“ gegründet. Wir von Primasagen: Herzlichen Glückwunsch und Danke!
Für uns ist dieser Tag ein toller Teilerfolg. Ein gehöriges Stück Überzeugungsarbeit liegt hinter uns – aber uns ist auchklar: Ein noch viel größeres Stück Arbeit liegt nun vor uns allen.
Mit der Gründung des Parlamentskreises Prävention im Deutschen Bundestag wird sichtbar, was viele Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Public Health und Politik seit Jahren einfordern: Prävention darf kein Randthema der Gesundheitspolitik bleiben. Sie muss zu einer zentralen Zukunftsaufgabe werden.
PRIMA begrüßt die Gründung dieses Parlamentskreises ausdrücklich und dankt den beteiligten Abgeordneten Johannes Wagner, Anne Janssen, Dr. Tanja Machalet, Ates Gürpinar und Emmi Zeulner fürdiesen wichtigen Schritt über Parteigrenzen hinweg.
Denn jetzt muss aus dem politischen Signalkonkrete Umsetzung werden: bessere Standards, verbindliche Ziele, wirksame Präventionsstrukturen, faire Zugänge, bessere Daten, nachhaltige Finanzierungund eine Gesundheitspolitik, die nicht erst im Krankheitsfall handelt.
Für PRIMA ist klar: Prävention ist keine Zusatzaufgabe. Sie ist die Grundlage eines modernen, gerechten undzukunftsfähigen Gesundheitssystems.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mitallen, die diesen Weg jetzt mitgehen wollen.
#Prävention #PublicHealth #Gesundheitspolitik #HealthyLongevity #Bundestag #PRIMA #LongevityPolicy #GesundesAltern

Gesundes Altern wurde zu lange als Privatsache oder als nachgelagerter Kostenfaktor behandelt. Mit diesem Memorandum verständigen sich Parlamente über Grenzen hinweg auf eine andere Prämisse: dass gewonnene gesunde Lebensjahre ein gemeinsames öffentliches Gut sind – und ein legitimer Gegenstand von Gesetzgebung. Für uns bei PRIMA ist das der Beginn einer dauerhaften politischen Architektur, nicht eine einzelne Erklärung. Unsere Aufgabe ist es jetzt, gemeinsame Absicht in konkrete Gesetze, Evidenzstandards und Institutionen zu übersetzen, die über einzelne Regierungen hinaus Bestand haben.
Am 12. Juni 2026 wurde im Seimas der Republik Litauen in Vilnius die International Parliamentary Cooperation Initiative for Healthy Ageing and Longevity ins Leben gerufen – ein parteiübergreifendes, internationales Bündnis von Parlamentarierinnen, Wissenschaftlerinnen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen.
PRIMA gehört zu den Gründungsunterzeichnern und hat die Initiative von Beginn an mitgestaltet. Verabschiedet wurde das Memorandum im Rahmen der internationalen Konferenz „Healthy Ageing and Health in All Policies – A Strategic Choice for the State" während der Healthy Ageing and Longevity Assembly 2026.
Der demografische Wandel zählt zu den prägenden Transformationen unseres Jahrhunderts – mit weitreichenden Folgen für Gesundheitssysteme, soziale Sicherung, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und den Zusammenhalt zwischen den Generationen. Trotz dieser Dringlichkeit fehlt es in den Parlamenten bislang an dedizierten Rahmenwerken, die gesundes Altern und Prävention systematisch zur Querschnittsaufgabe machen. Genau diese Lücke adressiert das Memorandum:
Es verankert den Grundsatz „Health in All Policies", fordert evidenzbasierte Politikgestaltung auf Grundlage der Geroscience und versteht Prävention, Forschung und gesunde Lebensjahre nicht als Kostenfaktor, sondern als Investition mit messbarem gesellschaftlichem, ökonomischem und humanitärem Ertrag.
Als strukturierte Plattform schafft die Initiative gemeinsame Arbeitsgruppen, ermöglicht den grenzüberschreitenden Austausch bewährter Gesetzgebung und entwickelt anwendbare Politik-Werkzeuge – vom Health-Impact-Assessment von Gesetzen bis zu Indikatoren für gesunde Lebenserwartung. PRIMA bringt hier seine gesundheitspolitische Expertise ein und wird die operative Koordination und Weiterentwicklung der Initiative aktiv begleiten. Das Memorandum ist als gemeinsame Absichtserklärung angelegt; es respektiert ausdrücklich die souveräne Entscheidungsfreiheit jedes Parlaments und jeder*s Abgeordneten.
Den vollständigen Wortlaut des Memorandum of Understanding stellen wir hier zum Download bereit: